Nadine

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Big Tits

NadineEs ist Mai. Und obwohl es die letzten Wochen recht mild und frühlingshaft tagsüber war, weht Nadine heute Morgen ein doch recht frischer Wind ins Gesicht. An der nächsten Ecke trifft sie die ersten Schulfreundinnen aus ihrer 7. Klasse die einen sie müde begrüßen. Früh aufstehen ist halt nicht ihr Ding und da ist sie nicht allein.Den Rest des Weges bis zur Schule gehen sie gemeinsam und sind gar nicht mal unglücklich als sie ins warme Klassenzimmer betreten. Die engen Röhrenjeans und die T-Shirts die die Mädchen tragen, sehen zwar cool aus bei den schlanken Schülerinnen, gut gegen die morgendliche Kühle schützen tun sie natürlich nicht.Die erste Doppelstunde Englisch – nicht gerade Nadines Lieblingsfach. Aber heute berichtet ihre Freundin Finja von ihrem Trip nach Amsterdam letztes Wochenende und wie gut ihr da ihre Englischkenntnisse geholfen haben. „Wofür hast du denn da Englisch gebraucht? Wohl um im Coffeeshop paar Joints zu bestellen, was?“ Der Spruch ihrer Mitschüler musste ja einfach kommen. „Blödmann“ war ihr Kommentar dazu.In der großen Pause stellte sich Nadine dann zu Finja. „Na Finja, wie haste das denn gemacht mit der Wochenendtour, muss doch teuer gewesen sein. So´n Trip kostet doch was?“ – „Na geht so. War mit meiner Cousine Maike dort, 5 Monate vorher n Billigflieger gebucht und im Backpacker übernachtet. Du dann geht das echt. Klar kriegst nichts geschenkt, aber trag ja Zeitungen aus und da hat die Kohle grad gereicht.“ – „Amsterdam tät mich echt auch mal interessieren, aber allein habe ich da kein Bock drauf. Du sag mal, heute was Jonas sagte, dass mit den Joints, das hast du doch nicht wirklich gemacht, oder?“ – „Ne, wir waren zwar in ‘nem Coffeeshop drin, einfach mal schauen was da so abgeht, aber ne, nur was getrunken. War auch nett da. Kannst ja eh nicht den ganzen Tag nur rumlaufen und da kam uns so eine Pause gerade recht. Einfach mal beim Capu abhängen. Klar haben da auch welche geraucht, hat uns aber nicht weiter gestört. Für dich als überzeugte Nichtraucherin wäre das wohl eher nichts gewesen.“ – „Die Stadt schon, der Rest – weiß nicht. Du rauchst ja auch nicht, mich stört es halt, wenn da gequalmt wird“.Der Pausengong unterbricht Finjas Reisebericht und ein langer Schultag setzt sich fort.Der Lichtblick ist der Schulsport am frühen Nachmittag. Die Mädchen gehen in die benachbarte Schwimmhalle. Hier ist es umgekehrt wie zum Vormittag, hier vergeht die Zeit viel zu schnell. Nadine und Finja sind beides sportliche Typen, laufen Inliner, joggen und den dritten Tanzkurs haben sie auch schon hinter sich. Die Belohnung sind ihre sportlichen Körper. So ist der Schulsport für sie mehr schon ein Teil ihrer Freizeit als Schulstress.Beim Duschen verabreden sich die beiden für Freitagnachmittag, einfach mal abhängen und n Latte trinken.3 Tage später fällt der Weg zur Schule nicht ganz so schwer wie sonst, weil freitags ist ja nun endlich ein Ende in Sicht. Die erste Doppelstunde Deutsch – nicht ganz das Hippe Thema. Was soll´s. Nadine wird es überstehen. Große Pause – die 2 Tassen Kaffee aus der neuen Maschine zuhause fordern ihren Tribut. Das WC ist erster Anlaufpunkt für Nadine. Sie wird ihre Freundinnen schon gleich noch finden, die sind eh meistens in der gleichen Ecke auf dem Schulgelände.Sie ist einer der ersten im WC Raum und nimmt die hinterste Kabine. Boah, grad noch rechtzeitig. Sie hört wie andere Schülerinnen den Raum betreten. Als sie fertig ist und die Spülung betätigt, sieht sie auf der Ablage hinter den Rollen mit dem kleinen Vorrat Toilettenpapier eine kleinere Schachtel. – „Eh Kippen hier auf dem Klo?“ Da hatte es wohl eine Mitschülerin nötig und in der Eile wieder in die Klasse zu kommen die Schachtel vergessen. – „Mensch wenn die Lehrer das mitbekommen, gibt’s gleich wieder ne Predigt und Ansprache auf dem nächsten Elternabend“ Da Nadine auf beides keinen Bock hat, steckt sie die Packung ein mit dem Vorsatz sie abseits vom Schulgelände zu entsorgen.In ihrem Rucksack ist sie schnell verschwunden und der Tag nimmt seinen Lauf. Sie freut sich bereits auf den Nachmittag mit Finja und da sie zuhause auch noch einiges erledigen musste, war sie dann doch etwas in Eile um sich mit Finja in der City zu treffen.„WOCHENENDE“ das war nun ihr vorherrschender Gedanke und wer könnte es ihr verdenken? Der Freitag war ein sonniger Frühlingstag und sie ergatterten einen schönen Platz im Außenbereich ihres Lieblings Cafés. Die Studentin die hier am Freitag jobbt kennt die beiden bereits. „Na ihr beiden, heute mal was Besonderes? Einen Latte für jeden?“ lacht sie. „Woher hast du das bloß gewusst?“ Nadine und Finja geben sich überrascht, aber mit der Studentin kommen sie einfach gut klar und haben sich schon mehrmals unterhalten, wenn nicht gerade so viel für sie zu tun war.Die Zeit vergeht wie im Flug. Sie tauschen die neuesten Gerüchte aus und als das Thema auf das aktuelle Kinoprogramm fällt, setzen sich an den Nachbartisch ebenfalls zwei Mädchen gleichen Alters. Ein kurzes Lächeln dann sind Nadine und Finja wieder in ihrem Gespräch vertieft.Nachdem die zwei Neuen bestellt haben, zieht eine aus ihrer dünnen Lederjacke eine Packung Zigaretten hervor, holt sich eine heraus und bietet ihrer Freundin ebenfalls eine an. Ohne zu zögern greift diese zu und holt gleichzeitig ihr Feuerzeug aus der Jeans. Routiniert sind die Zigis entzündet und der erste Rauchstrahl strömt über die Lippen der beiden.Finja erzählt gerade vom letzten Kinobesuch und scheint die beiden Nachbarinnen nicht zu beachten. Im Gegensatz zu Nadine: „Eh schau mal, die rauchen hier ganz offen, die sind doch so unser Alter, oder?“ – Erst jetzt schaut Finja kurz zu den beiden Mädchen rüber und meint: „Ja kommt hin. Bei uns in der Klasse rauchen doch auch einige, ist doch nichts Besonderes“. -„Ja schon, aber in der Raucherecke hinterm Schulgebäude oder zuhause, aber nicht so offen hier in der City“ meint Nadine. „Jedenfalls sehen sie cool aus die beiden find ich. Ihre engen Destroyed Jeans und die Lederjacken passen prima und die Kippen in ihren Händen unterstreichen das noch – meine Meinung“ – „Du findest das gut? Du rauchst ja selbst nicht?“ – „Ach Nadine, klar rauch ich nicht, aber davon würde auch die Welt nicht untergehen. Ich meinte nur, dass die Kippe in deren Händen sie echt lässig rüberkommen lässt, passend zu deren Outfit. Das würde dir auch stehen.“ – „Jeans und Jacke wäre kein Problem, hab ja ähnliche, aber Kippe käme bei mir nicht in Frage, find ich nicht cool.“ – „Darf´s für euch noch was sein?“ Ein Lächeln von der Bedienung, aber die beiden wollen noch ins Kino heute und so wird gezahlt und sich von ihr verabschiedet – bis zum nächsten Freitag.An der Kinokasse angekommen legen sie ihre beiden Bonuskarten vor.„2x Loge Red Sparrow, bitte“. Ein spannender gemeinsamer Abend beginnt.RRRRRRRRRRR – „was soll denn das?“ Verschlafen öffnet Nadine die Augen und versucht das Brumm Geräusch zuzuordnen. Trotz Rollo ist es schon hell in ihrem Zimmer. canlı bahis Noch müde schaut sie auf den Wecker neben ihrem Bett – 09.30 h. Sie quält sich aus dem Bett, öffnet ihre Tür zum Flur, der Duft von frischem Kaffee kommt ihr entgegen. Nicht unangenehm. Um ihre Füße schnurrt sofort ihre Katze Mona. Der kleine schwarze Panther hat sie heute mal lang schlafen lassen, aber nicht aus Mitleid, sondern weil samstags meist ihr Vater früh Brötchen holt und dabei Mona gleich füttert.Angekommen in der Küche ist auch die Ursache des Weckgeräusches ersichtlich. Ihre jüngere Schwester Mette bedient sich gerade am Kaffeeautomat. „Moin Nadine, wieder unter den Lebenden?“ – „Eh kein blöder Spruch hier, ja. Komm du mal in mein Alter“ Was natürlich übertrieben ist, weil Mette auch bereits die 5. Klasse besucht. „War´s gut gestern?“ will Mette wissen. „Ja, voll ok. Waren Pizza essen, im Kino und dann beim „Alten Mann“ im Biergarten gesessen. War die halbe Klasse noch da. War echt nett. Der Freund von Finja hat mich dann abgesetzt zuhause. Auf den Bus hätte ich ne Stunde warten müssen“„Na hört sich doch ganz gut an“ – „War´s auch, bis du mich mit deinem Geratter hier aus dem Bett geschmissen hast“ grummelt Nadine. „Nöl nicht rum, sei froh das ich schon das Frühstück vorbereitet habe, so kannste dich gleich dazu setzen“.17.00 h – so langsam wird es Zeit. Nadine huscht unter die Dusche. Heute Abend ist Tanzparty in ihrer Tanzschule und nach dem faulen Nachmittag auf der Sonnenliege im Garten sollte sie doch noch etwas Energie auf ihr Outfit verwenden. Die Dusche hat sie etwas kühler eingestellt, was erfrischend auf sie wirkt nach der Wärme im Garten. Während sie duscht kommen ihre Gedanken auf das Unvermeidliche: „Was ziehe ich gleich überhaupt an?“ Während sie sich einseift kommt Mette ins Bad. „Wirst du heute nochmal fertig? Ich will auch noch hier rein“ – „Bin gleich soweit. 2 Minuten“ – „Was machste heute Abend eigentlich?“ – „Du ich hab doch Tanzparty von meinem Kurs heute. Gib mal n Tipp was ich anziehen könnte?“ – „Du hast doch dies neue Sommerkleid mit den Spitzen am Saum, das wäre doch cool“ – „Oh Mette ich weiss nicht, das hat doch so´n großen Ausschnitt und ich hab doch nur B Titten“ – „Ne ist voll ok, ich würde dir nicht zu raten, wenn´s nicht ok wäre. Das sieht echt flott aus und grad bei der Tanzparty ist doch ne Jeans voll langweilig. Ne, nimm das mal, wirst schon sehen, kommt gut an“.21.30 h – „Nadine, ich brauch mal ne Pause“ Finja zieht Nadine von der Tanzfläche auf die Terrasse am Gebäude. Die milde Abendluft erfrischt sofort. Allein sind sie nicht dort draußen und nicht wenige nutzen die Terrasse um eine zu rauchen. „Sind ja echt viele“ denkt sich Nadine als sie die Mädchen aus ihrem Tanzkurs mit Zigarette hier stehen sieht. Vorher hatte sie sich nie Gedanken darüber gemacht ob die rauchen oder nicht. Im Kurs ging das eh nicht und es war ihr auch nicht wichtig. Nun fiel es ihr jedenfalls auf.Sie stellten sich zu 3 Mädchen aus ihrem Kurs, von denen 2 eine Zigarette in der Hand hielten. Die Gespräche gingen ums aktuelle Kinoprogramm und da konnten Nadine und Finja von ihrem gestrigen Besuch im Metropol ihre Eindrücke beisteuern. Die beiden rauchenden Mädchen machten sich beim ausblasen keine Mühe eine andere Richtung einzunehmen, so dass Nadine und Finja doch einiges abbekamen. „Na toll riecht das nicht“ dachte Nadine dabei, doch Finja schien das nicht zu stören.Nun holte auch das dritte Mädchen eine Packung Zigaretten hervor, zog sich eine heraus und schaute Finja und Nadine an „Wollt ihr auch eine?“ – „Ne danke“ sagte Nadine sofort.Klick – und die Flamme des Feuerzeugs brachte die Zigarettenspitze zum Glühen. Rauch kam aus dem Mund des Mädchens und sie setzte die Unterhaltung fort. Nach dem zweiten Zug sprach sie nun direkt Finja an – „willste nicht mal wenigstens ziehen?“ Nadine schaute zu ihrer Freundin, die zögernd neben ihr stand. „Na ich werde nicht gleich dran sterben, was?“ sagte Finja und nahm die Fluppe entgegen. Ein kurzer Zug, ein Räuspern und sie gab die Zigarette zurück. „Raucht ihr gar nicht?“ war die Frage des Mädchens. „Ne bisher nicht“ kam als Antwort von Finja.Die Tür zum Tanzsaal wurde geöffnet und ein Song von Shakira wurde gespielt. „Eh da kann man super Disco Fox drauf tanzen“ meinte Nadine und zog Finja mit zurück auf die Tanzfläche. Nadine hatte sich nicht umsonst auf den Abend gefreut. Flotte Musik, gekühlte Getränke und alle waren gut drauf. Als sie später am Rand der Tanzfläche stand und eine Pause machte, dabei ihre tanzende Freundin Finja beobachtete, dachte sie daran wie es ausgehen hatte, als Finja neben ihr mit Zigarette in der Hand stand. Ihre schmalen Finger den weißen Stängel hielten und sie ihn an ihre geschminkten Lippen führte. Der erste Zug ließ die Zigarette leicht aufglühen und etwas Rauch kam aus ihrem Mund. Nicht so viel wie bei den anderen Mädchen, aber immerhin.Irgendwie sah das gut aus, dachte sie.Aaaaaah – das grelle Sonnenlicht lässt Nadine jäh hochfahren. „Bist Du verrückt, Mette?“ Die grinst nur. „Ich war noch voll am schlafen und Du kommst rein und machst hier die Beleuchtung an“ – Mette lacht über ihre Schwester, sie ist einfach zu süß, wenn Sie geweckt wird. „Die Beleuchtung ist die Sonne und die ist nicht gerade erst aufgegangen Du Schlafmütze. Wir sind fast fertig mit dem Frühstück und da wir ja heute noch zu Rike wollen, musste Dich doch so langsam aufraffen“ sagt Mette.„Ja, ja, ich komm ja schon“. Nadine quält sich aus dem Bett während ihre Schwester wieder zum Frühstückstisch und den Eltern zurückkehrt. Rike ist ihre Cousine und eigentlich verstehen sich beide mit ihr recht gut.„Na wie war der Abend in Deiner Tanzschule?“ fragt ihr Dad. „Ganz ok“ brummt Nadine noch müde während sie sich das erste Brötchen schmiert. „Na für – ganz ok – biste doch lang geblieben, was?“ meint ihre Mutter grinsend.„Ne, ganz normal. Sind fast alle gleichzeitig gegangen. Hab halt geschaut das ich den letzten Bus noch erwische und das hat ja auch geklappt“. Damit ist die Unterhaltung von Seiten Nadines erstmal erledigt. Morgens ist sie nie so arg gesprächig und was sie abends so unternimmt, da hat sie nun eigentlich überhaupt keine Lust drauf den Eltern das auf die Nase zu binden.Am Nachmittag besucht die Familie wie geplant Nadines Patentante. Diese wohnt ländlich und ihre Cousine Rike hat auch ein wesentlich größeres Zimmer wie Nadine oder Mette. Nach der allgemeinen Begrüßung ziehen sich die 3 Mädchen auf Rikes Zimmer zurück. „Na was macht die Schule?“ fragt Nadine ihre Cousine. „Hör bloß auf, morgen geht der Sch…. ja wieder los“. Da auch Rike in die 7. Klasse geht, tauschen sich Nadine und sie über die aktuellen Fächer aus. Da Mette davon gelangweilt ist, schaut sie sich in Rikes Zimmer etwas um. CDs , T-Shirts, Bravo Hefte, DVDs, Bücher alles bunt gemischt. Eine gewisse Ordnung ist schwer zu erkennen. Mette grinst in sich rein „wie bei uns“ denkt sie.Nadine und Rike sind beim Lästern bahis siteleri über Schulfreundinnen und Lehrer angekommen als Mette sich gerade das Regal von Rike anschaut. Sie nimmt ein Bild im Rahmen in die Hand und fragt rückwärtsgewandt zu den beiden „Was ist das denn für ein Hund hier?“ – „Oh, das Asta, der Hund meiner Freundin. Den hatte ich hier letzten Sommer in Pflege, während der Ferien, Echt total ein Lieber“.Als Mette das Bild wieder hinstellen möchte, fällt ihr in der Ecke des Regals ein Feuerzeug auf. Das war wohl vorhin noch von dem Bild verdeckt. Absicht oder Zufall?„Magst Du Kerzen, Rike?“ fragt Mette. „Nö, nicht besonders, warum? Ist´s Dir zu dunkel?“ lacht Rike. Nadine schaut fragend. – „Ne, nur so“ kommt von Mette.Nach dem Abendessen verlässt die Familie die Verwandtschaft und es geht heimwärts. Zuhause kommt Nadine noch in Mettes Zimmer. „Sag mal, was meintest Du denn vorhin mit den Kerzen, hab ich nicht gecheckt was das soll“. – „Als ich mir das Bild von dem Hund angesehen hab“ sagt Mette „ da fiel mir ein Feuerzeug auf, das Rike wohl direkt hinterm dem Bild gelegt hatte. Sah für mich so aus, als hätte sie es dort versteckt, als das es zufällig dort lag“ antwortete Mette. „Na und?“ Nadine zuckt mit den Schultern. „Ist doch nichts dabei“. – „Ne das nicht, aber wozu braucht man ein Feuerzeug? Eine Kerze macht sie sich nicht an im Zimmer, hat sie ja gesagt. Also?“ – „Keine Ahnung, ich find das ganz normal“ – Mette verdreht die Augen „Mensch Nadine, hast Du n Feuerzeug im Zimmer?“ – „Ne, wozu auch?“ – „Genau Nadine, wozu? Ich tipp mal drauf das die liebe Rike heimlich raucht“.Als Nadine abends im Bett liegt und das Licht gelöscht hat, wandern ihre Gedanken wieder zu der Vermutung ihrer Schwester. Kann das wirklich sein? Rike ist doch erst in ihrem Alter und bisher hat sie das Thema noch nie angesprochen. Nein, eigentlich würde sie das Rike nicht zutrauen. Die hört viel zu sehr auf ihre Eltern und ist auf ihre Gesundheit und Fitness bedacht.„Jetzt muss ich aber pennen, morgen ist wieder Schule und nix mit gemütlich frühstücken“ sind ihre letzten Gedanken bevor sie einschläft.RRRRRR…. Unerbittlich reißt Ihr Wecker Nadine aus dem Schlaf. Müde schleppt sie sich Richtung Bad. Natürlich – Schwesterchen ist schon drin. „ He Mette, mach zu, ich muss auch rein“ – Die Tür wird geöffnet, helles Licht und eine belustigte jüngere Schwester empfängt Nadine beim Eintreten ins Bad. „Na, schon auf oder immer noch?“ – „Keine blöden Sprüche am Morgen; Mette“. Nadine schließt hinter sich die Tür und hört wie ihre Schwester die Kaffeemaschine in der Küche anwirft.Viel gesprochen wird beim Frühstück nicht. Nadine hats nicht so mit Small Talk am Morgen. „So ich muss los, mein Bus geht in 15 Minuten“ ruft ihr Mette noch zu als sie aufsteht und rasch das Haus verlässt. „Oh Sch… ich ja auch, wir fangen ja heute ne Stunde früher an“ denkt Nadine. Schnell rauf in ihr Zimmer. Gestern Abend war sie zu faul noch ihren Schulrucksack zu packen. „Das muss nun jetzt flott gehen“ denkt sie dabei. Sie greift in ihre Schultasche und zieht die Bücher vom Freitag heraus die sie gegen andere Fächer für Montags austauschen muss. „Was ist´n das für ne Schachtel?“ Beim Griff in die Tasche hat sie eine kleinere Pappschachtel ertastet und holt sie nun hervor. „Zigaretten? In meiner Tasche?“ Ihr ungläubiger Gesichtsausdruck ist nicht gespielt. „Wie kommen die denn hier……?“ – Jähes Erkennen! – „Sch…. die Kippen vom Schulklo am Freitagmittag. Die hatte ich total vergessen. Mist! Wohin damit, wenn Mami die hier findet gibt’s riesen Theater und ich hab keinen Bock mich da zu verteidigen, wo nichts ist.“ Ihre Gedanken fliegen, sie hat kaum noch Zeit da der Bus nicht auf Nadine zu warten pflegt. Schnell schaut sie sich um. Hier im Regal, hinter dem aktuellsten Band von „Das Lied von Eis und Feuer“ ist Platz genug. „Gut das die Bände so dick sind“. Mit dem Gedanken huscht sie aus ihrem Zimmer. Rucksack über die Schulter und flott aus dem Haus zum Bus. 30 Minuten auf den Nächsten warten? „Ne, keine Lust“.In der großen Pause ist dann Zeit mit Finja über das vergangene Wochenende zu sprechen. „War echt super da beim Tanzen. Alle gut drauf“ meint Finja. „Ja, besonders Du“ lacht Nadine „ massig Typen angebaggert und dann auch noch geraucht“ gibt sich Nadine entrüstet.„Na ja massig ist wohl übertrieben und ja auch nur mit mäßigem Erfolg“ schaut Finja etwas wehmütig. „ Ich bin auf jeden Fall zu mir nachhause gefahren und das allein. Das hätte auch nicht sein müssen“ grinst sie. „und geraucht? – Na, einmal gezogen, mehr war da ja auch nicht“. Finja schaut ganz enttäuscht. „Hättest denn gern mehr geraucht?“ hakt Nadine nach. „Vielleicht – aber auf jeden Fall hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn ich nicht allein nachhause gefahren wäre. Meine Eltern waren nämlich über Nacht bei meinem Onkel.“ „So so“ grinst Nadine und gleichen Augenblick ruft sie die Schulglocke wieder zurück in die Wirklichkeit.2 Doppelstunden und 30 Minuten Busfahrt später öffnet Nadine die Haustür, ihre Lederjacke fliegt zur Garderobe und ihre Sneakers bleiben im Eingangsbereich in der Ecke liegen. Barfuß in Jeans geht sie hoch in ihr Zimmer. Noch ist sie allein im Haus. Erstmal Musik an und aufs Bett geschmissen. Nach 20 Minuten – „hilft ja nichts, so wird ich nie fertig“. Nadine räumt ihren Schreibtisch frei und fängt mit den Hausaufgaben an. Per SMS erfährt sie von Finja, dass sie aktuell das gleiche Schicksal erleidet.Eine Stunde später hat es Nadine geschafft, räumt gerade ihre Unterlagen in ihre Tasche als ihre jüngere Schwester Mette ins Zimmer kommt. Gut gelaunt wie meistens „Wie macht sie das nur?“ denkt sich Nadine. „Hi Nadinchen, Biste fertig oder haste nur abgebrochen mit dem Kram?“ und zeigt auf die Schulunterlagen. „Ha Ha – sehr witzig,“ Mettes Humor kann nicht immer Punkte bei Nadine erringen. Während Nadine weiter ihre Sachen zusammen packt, schaut sich Mette im Zimmer um. „Ah du hast den neuesten Band von Games of Thrones?!“ – mit diesen Worten greift Mette sich das Buch in Nadines Regal. Ihr Gesichtsausdruck wandelt sich dabei von Neugier in Erstaunen als sie das Buch in der Hand hält und sieht, was hinter dem Band im Regal liegt.„Du also auch“ mit diesen Worten dreht sich Mette zu Nadine um und hält die gefundene Schachtel Zigaretten in der Hand. „Hätte ich dir gar nicht zugetraut, aber so kann man sich täuschen“ grinst sie ihre Schwester an.„Äh Mette, so ist es gar nicht. Die Packung ist nicht von mir, die habe ich …und überhaupt, was heißt hier AUCH?“ – „Eh Nadine, ich bin deine Sis, mir brauchste nichts erzählen, mir macht das doch nichts, im Gegenteil“ – „Aber Mette, die Kippen sind vom Schulklo, ich wollte nur nicht das die Pausenaufsicht die wieder findet und unsere Klasse deshalb wieder ne Ansprache erhält, deshalb habe ich die….“ – „Ha Ha Ha, schon gut Nadine, vergiss es“ lacht Mette und öffnet die Schachtel, zieht sich eine Zigarette heraus und ehe Nadine es richtig realisieren güvenilir bahis kann, holt sie sich ein Feuerzeug aus der Jeans und da sie angezündet. Ein kräftiger Strahl entströmt ihrem Mund.Nadine ist fassungslos. „Eh sag mal, du rauchst?“ – „Na klar, du doch auch“ antwortet Mette und hält ihr die geöffnete Packung hin.Nadine ist völlig überrascht. So hätte sie ihre jüngere Schwester nicht eingeschätzt. Aber sie hat ja schon bei Finja und Rike gemerkt, dass sie mit ihrer Einschätzung manchmal danebenliegt. Nun steht ihre kleine Sis vor ihr, hält mit ihren schlanken Fingern eine brennende Fluppe in der Hand und wenn Nadine ehrlich zu sich selber ist, es sieht nicht uncool aus wie sie da so steht.Mette lächelt Nadine an und ohne bewusst zu handeln, zieht sie eine Zigarette aus der Packung. Sie schaut verwundert auf ihre Hand, kann sich selbst nicht erklären wie es nun gekommen ist, dass sie nun eine Zigarette in Händen hält, zum lange überlegen lässt ihr Mette aber gar keine Zeit. Sie entzündet das Feuerzeug und hält es Nadine hin.„Du musst sie schon anzünden, kalt raucht es sich so schlecht“ lacht sie. Nadine führt ihre Hand zum Mund, steckt sich die Zigarette zwischen die Lippen, ihre Nase nimmt einen leichten Tabakgeruch wahr. Die Flamme leuchtet auf und entzündet die Zigarettenspitze. Nadine zieht nur leicht Luft ein und so schwelt die Zigarette erst nur wenig.„Na du musst schon richtig dran ziehen“ lacht ihre Schwester. „Du stellst dich an, als wäre, dass deine erste Kippe“ – Nadine schaut Mette an. „Und damit hast du völlig Recht, das ist meine Erste. Du willst mir ja nicht glauben“.„Oh Mann, Dann wird’s aber Zeit“ grinst Mette und entzündet noch einmal das Feuerzeug und hält es Nadine entgegen. Die hat die Kippe im Mund, führt die Spitze in die Flamme und zieht diesmal etwas stärker. Leicht glüht diesmal die Zigarette auf und als sie sie aus dem Mund nimmt, entfährt ihr ein dünner Rauchstrahl.„Und, wie ist es?“ will Mette neugierig wissen und zieht selbst an ihrer Fluppe.„Na ja, ungewohnt und kratzt was im Hals, aber irgendwie cool“„Du wirst dich dran gewöhnen“ grinst Mette und öffnet das Fenster. „Besser wir lüften erstmal durch, bevor Mami nachhause kommt. Der brauchen wir das ja nicht gleich auf die Nase binden, oder?“ – „Ne besser nicht“ lächelt Nadine ihre Schwester an.Am Abend liegt Nadine noch lange wach. Was war das denn für ein Tag? Sie mit einer Zigarette in der Hand in ihrem Zimmer? Hätte sie nie gedacht. Und ihre kleine Schwester? Seit wann raucht die denn schon? Die ist jünger wie ich und hat sicher nicht gerade erst angefangen. Aber irgendwie war es cool mit ihr zusammen eine zu rauchen. Ein total neues Gefühl. Dann fallen ihr die Augen zu.Endlich Freitag. Nach einer öden Schulwoche endlich Licht am Ende des Tunnels. Deshalb geht Nadine den ersten Stundenblock auch recht gut gelaunt an. Der Gong leitet die große Pause ein. Am Kiosk trifft sie Finja und spricht sie sofort an. „Hey Finja, bist am Samstag dabei? Ich mein Tanzparty im Clou oder haste schon was anderes vor?“ – „Ne klar komm ich mit. Ich hol dich ab wie immer und dann geht’s los“.Am Nachmittag sind die Hausaufgaben für die Schule am Montag schnell erledigt. Nadine packt gerade die Schulsachen zur Seite als ihre Schwester Mette ins Zimmer kommt. „Hey Nadine, sag mal, haste vielleicht ne Fluppe für mich? Hab vergessen welche zu kaufen heute Morgen. Normalerweise hol ich mir meine Kippen am Kiosk da an der Straßenecke gegenüber der Schule, aber diesmal hab ich´s echt vergessen, bekommst dann mal welche von mir“.„Wirst halt alt und vergesslich“ grinst Nadine „klar bekommste welche von mir. Nur hast du echt Glück, weil erst gestern hab ich mir überhaupt meine erste Packung geholt. Als ich letztens sagte, das ist wirklich meine Erste, da hast du noch gelacht. Aber das war echt so“ Sie dreht sich um, kramt in der untersten Schublade ihrer Kommode und holt ein Päckchen Lucky Strike Blue hervor und hält sie ihrer Schwester hin. „Nimm dir einfach paar raus“ – „Oh danke, bist echt ne süße Sis“ sagt Mette und gibt Nadine einen Wangenkuss – und schon ist sie wieder aus dem Zimmer.Nadine lächelt zufrieden – seit sie über Mettes kleines Geheimnis Bescheid weiss sind sie irgendwie noch näher zusammengerückt, als dies bereits der Fall war.Der Wasserdampf vernebelt fast komplett die Sicht auf den Spiegel. „Schönheit muss leiden“ denkt sich Nadine und versucht nach dem Duschen sich am Spiegel im Bad zu schminken. Die größte Herausforderung stand ihr aber noch bevor – „Was ziehe ich an?“. Doch nach einem Blick in den Kleiderschrank fällt ihr die Entscheidung gar nicht so schwer. Ihre neue Hose in Leder Optik, dazu ein knappes Top, darunter ein schwarzer Spitzen BH – fertig. Schnell noch Smartphone, Busticket und Geld in die Tasche – fertig!? „Hab ich was vergessen? – Sie schaut zu ihrem Nachttisch und weiss was sich darin befindet. „Soll ich sie mitnehmen?“ Nach kurzem Überlegen öffnet ihre Hand die Schublade und holt die Packung Zigaretten hervor, die sie dort unter Schreibkram versteckt hat. „Vielleicht brauch ich sie ja nicht, nimmt ja kein Platz weg in der Tasche“ denkt sie und zieht los. Sie ist sowieso spät dran. Schnell die Lederjacke übergeworfen und ab zum Bus.Finja ist natürlich längst vor ihr da und bereits auf der Tanzfläche aktiv. Als sie ihre Freundin sieht, kommt sie nach dem Ende des Songs zu ihr rüber. „Hey klasse das du auch gekommen bist. Schmeiß deine Jacke da zu meinen Klamotten und komm mit“ Und sofort ist Finja wieder auf der Tanzfläche.Es ist an diesem Abend recht voll und so kommen die beiden schon bald ins Schwitzen. „Du ich will mal Luft schnappen grad“ meint Finja und zieht ihre Freundin mit nach draußen. Dort treffen sie die 3 Mädchen aus ihrem Kurs von letzter Woche wieder. Jede von den 3 hat eine Zigarette in der Hand. „Ah, wir sind wohl nicht die Einzigen die eine Pause nötig haben“ meint Finja und gegrüßt die 3. Eine von ihnen hält Finja sofort ihre Packung Zigaretten hin und lächelt sie an “Na, magst auch mal wieder eine?“ – Ohne zu zögern greift Finja zu und dreht sich zu Nadine um „Keine Angst, ich habs mir nicht angewöhnt, aber hier so beim Tanzen, die Musik und die gute Stimmung, da finde ich das einfach cool mal eine zu rauchen.“ – Nadine grinst Finja nur an und kramt aus ihrem Täschchen die Packung Zigaretten hervor, öffnet sie, holt sich eine heraus und hält sie in der Hand, während sie die Packung wieder verstaut. Dann steckt sie sich die Fluppe in den Mund und holt aus ihrer Hosentasche das Feuerzeug hervor. Während sie die Flamme an die Zigarette führt sieht Nadine, wie Finja fast die Kinnlade herunterfällt. Nach dem ersten Zug meint Nadine dann zur bisher sprachlosen Finja: „Na was schauste denn so? Du hast doch auch ne Kippe in der Hand oder?“ – „ Ja schon, aber du warst doch bisher immer total Anti Raucher und jetzt …. Ich kann es nicht fassen“ Nadine zieht ein zweites Mal. „Aber irgendwie cool von dir, sieht echt klasse aus du mit Zigarette“ meint Finja. „Das gleiche kann ich auch von dir sagen“ grinst Nadine und gibt ihrer Freundin einen Kuss. “Du schmeckst nach Rauch” meint Finja. “Du auch” gibt Nadine zurück. Beide lächeln.

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